Die Japanische Weinbeere (Rubus phoenicolasius) gehört zu den Rosengewächsen und ist mit Himbeere und Brombeere verwandt. Ursprünglich stammt sie aus Ostasien (China, Korea, Japan). Wegen der dichten Borsten an den Trieben wird sie auch Rotborstige Himbeere genannt.
Der Strauch wird etwa 2 m hoch, die Seitentriebe überhängend bis niederliegend. Die Blätter sind unterseits weißfilzig, drei- bis fünfzählig, und von Mai bis Juni erscheinen doldenförmige, weiße Blüten.
Die Früchte reifen von Juli bis August, sind leuchtend rot, leicht klebrig und süß-säuerlich. Sie eignen sich für Frischverzehr, Marmelade oder Saft und können gekühlt oder tiefgefroren gelagert werden. Früher nutzte man sie zum Färben von Wein.
Für den Garten eignet sich die Japanische Weinbeere für Naschgärten, Hecken, Zäune oder Spaliere. Die Pflanzen sind robust, winterhart und lassen sich leicht über Ausläufer oder absenkende Triebe vermehren. Handschuhe beim Schnitt sind empfehlenswert.
Die Früchte enthalten Vitamin A & C, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ellagsäure, einen antioxidativen Inhaltsstoff mit gesundheitsfördernden Wirkungen.